KEF: Kommission für Entwicklungsfragen
Die „Kommission für Entwicklungsfragen“ (KEF) bei der OeAD-GmbH führt wissenschaftliche Fragestellungen mit entwicklungspolitischen Zielsetzungen im Sinne einer Brückenfunktion zusammen. Leitgedanke ist die Verankerung des entwicklungspolitischen Ansatzes im Bereich Wissenschaft und Forschung.
Realisiert wird dieses Ziel durch die Förderung kooperativer Forschungsprojekte mit Partnern in Entwicklungsländern und durch die Beratung wissenschaftlicher Einrichtungen und Förderstellen. Die KEF dient auch als Kontakt- und Vermittlungsstelle für Organisationen aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit im In- und Ausland und sieht proaktive Informationstätigkeit und die Vernetzung von Institutionen als wesentliche Aufgabe.
Die KEF hat bislang 78 Projekte in 29 afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Ländern realisiert, wobei die inhaltlichen Schwerpunkte auf Umwelt, Land- u. Forstwirtschaft, Gesundheit, Wasser und sozialwissenschaftlichen Fragen liegen. Universitäre und wissenschaftliche Einrichtungen in Österreich arbeiten mit wissenschaftlichen Institutionen in den Partnerländern (Least u. Less Developed Countries) partnerschaftlich zusammen, gegenseitiger Respekt vor unterschiedlichen kulturellen Kontexten und Wissensansätzen prägen die Kooperationen.
Die KEF organisiert auch gemeinsam mit den Partnern aus dem „Süden“ unterschiedliche Foren um die Forschungsarbeiten zu diskutieren und aktiv am entwicklungspolitischen Diskurs teilzunehmen: Roundtables, Workshops, Diskussionen, Weblogs, Newsletter, vierteljährliche Themenschwerpunkte auf der Homepage, Online-Befragungen und Veranstaltungen – auch in den jeweiligen Kooperationsländern.



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