Diskussion & Wissensdiskurs
„Entwicklung“ wird als ganzheitliches Konzept verstanden, das die Lebensqualität der Menschen insbesondere in Less und Least Developed Countries innerhalb ihrer eigenen kulturellen Rahmenbedingungen zu verbessern sucht. Die „Grenzen des Wachstums“ verdeutlichen, dass sich die Lösung globaler ökologischer Probleme ohne globalen sozialen Interessensausgleich – insbesondere durch Reduktion der absoluten Armut – nicht denken lässt.
Dieser Entwicklungsdiskurs problematisiert die Frage nach dem Verhältnis zwischen industrialisierten und ärmsten Ländern ebenso wie jene nach „wünschenswerten“ Wissensbeständen. Internationalisierung der Wissenschaften im Kontext entwicklungsrelevanter Fragestellungen bedeutet transnationalen Wissenstransfer, auch die vorurteilsfreie Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Wissensmodellen.
Auf der Basis verantwortungsbewusster empirischer Forschung liefert der „Bereich Bildung & Forschung für Entwicklungszusammenarbeit“ Inputs zu diesem Wissensdiskurs und organisiert unterschiedlichste Foren auch gemeinsam mit den Forschungspartnern aus dem „Süden“: Roundtables, Workshops, Diskussionen, Weblogs, Newsletter, vierteljährliche Themenschwerpunkte, Online-Befragungen und Veranstaltungen in den jeweiligen Kooperationsländern.


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