Plattform Young Science vernetzt Schule und Wissenschaft
Servicestelle fördert frühen Zugang zu Wissenschaft und Forschung – Neues Gütesiegel für Forschungspartnerschulen
Wissenschafts‐ und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle präsentierte am 19. November im Rahmen einer Pressekonferenz ein neues Zentrum für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule. Unter dem Motto "Forschung verbindet" bündelt die Beratungs‐ und Servicestelle Young Science ab nun Informationen und Kontaktangebote zu sämtlichen Programmen der voruniversitären Nachwuchsförderung des BMWF.
Ziel der Initiative ist es, die Kooperationen zwischen dem sekundären und tertiären Bildungssystem deutlich zu intensivieren und Direktkontakte von
Schülerinnen und Schülern zu Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen zu fördern.
Von Kinder‐ und Junioruniversitäten über das Programm Sparkling Science bis zu speziellen Angeboten für Studieninteressierte: Nachwuchsförderung wird im Wissenschafts‐ und Forschungsministerium großgeschrieben. "Wissensdurst wird in Schulen geweckt und ist einer der grundlegenden Motoren für die Forscherinnen und Forscher von morgen.", so Bundesminister Dr.
Karlheinz Töchterle. Deshalb wurden in den letzten Jahren in Kooperation mit dem BMUKK bereits eine Reihe erfolgreicher Programme für Schülerinnen und Schüler, Pädagogen und Pädagoginnen und Forscher und Forscherinnen eingerichtet. Für Maturantinnen und Maturanten sowie Schülerinnen und Schüler
bietet das BMWF in enger Zusammenarbeit mit dem BMUKK das Programm Studienchecker an, welches Jugendlichen in der Klärung ihrer persönlichen Kompetenzprofile und Ausbildungsziele helfen soll. Die Österreichische Hochschülerinnen‐ und Hochschülerschaft bietet zusätzlich in Kooperation mit dem BMWF Beratung über Studienfächer und Studienwahl an. Für Schülerinnen und Schüler gibt es die Möglichkeit, im Rahmen der Initiative "Studieren probieren" Lehrveranstaltungen an Universitäten zu besuchen, sowie sich im Rahmen der Maturant/innenberatung der ÖH beraten zu lasssen.
Wie auch das Erfolgsprogramm Sparkling Science wird Young Science vom OeAD, dem Österreichischen Austauschdienst, betreut werden, wobei alle bestehenden Anlaufstellen der laufenden Förderprogramme selbstverständlich weiter bestehen bleiben. Durch die zentrale Informationsplattform Young Science werden diese nun zusätzlich unterstützt. "Mit nur einem Klick
können sich Forscherinnen und Forscher, Schulen und Studieninteressierte fortan zu allen Initiativen, Programmen und Aktionen des BMWF im Bereich Nachwuchsförderung informieren. Young Science bietet Beratung aus einer Hand.", so Bundesminister Karlheinz Töchterle.
Zentrale Anlaufstelle ist die Website www.youngscience.at. Als Netzwerk‐ und Servicestelle unterstützt, berät und informiert Young Science darüber hinaus persönlich, telefonisch und via E‐Mail. Langfristiges Ziel ist der Aufbau eines Young Science‐Netzwerkes, das Hochschulen und interessierten Pädagoginnen und Pädagogen einen regelmäßigen Austausch ermöglicht. "Young Science erweitert im OeAD den Zukunftsbereich ‚Wissenschaft und Schule‘ und schlägt so die Brücke zu den zahlreichen Bildungs‐ und Mobilitätsprogrammen wie Erasmus oder Comenius. Damit kommen wir der Vision des OeAD als Full
Service Provider für alle Lebensphasen des Lernens wieder ein Stück näher.", so Geschäftsführer Dr. Hubert Dürrstein.
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