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Frequently Asked Questions

Vor der Bewerbung

Gibt es Richtlinien zur Definition des Forschungsprojekts im Rahmen meiner Bewerbung?
Die Darstellung des Forschungsprojekts in Skizzenform soll die Absicht des Bewerbers / der Bewerberin belegen, das Auslandslektorat nicht nur als eine Unterrichtstätigkeit aufzufassen, sondern auch im Sinne einer wissenschaftlichen Weiterqualifizierung zu nutzen. Richtlinien hinsichtlich der Einschränkung auf eine bestimmte Thematik oder hinsichtlich des Fortschritts der Forschungsarbeit gibt es keine. Üblicherweise beziehen sich die Forschungsvorhaben thematisch auf den bisherigen Studienschwerpunkt oder auf das Zielland der Bewerbung. Die Forschungskomponente einer Bewerbung wird von den Gastinstituten sehr unterschiedlich bewertet, der OeAD betont sie jedoch mit der Zielsetzung des Programms, Lehre und Forschung im Sinne der Nachwuchsförderung zu verbinden. 

Wann und wo finden Informationsveranstaltungen zum Lektoratsprogramm statt?
Die Termine der Infoveranstaltungen (an Universitätsinstituten und an Pädagogischen Instituten) finden Sie auf der website der OeAD unter „Informationsveranstaltungen“.

Wann und wie erfahre ich, wo Stellen frei werden?
Anzahl und Lage der frei werdenden Stellen lässt sich zum Zeitpunkt der Bewerbung (Jänner) nicht fix abschätzen, da die Standortplanung für das folgende Studienjahr erst mit Ende Februar/Anfang März konkretisiert werden kann. Durch besondere Umstände können Lektoratsstellen auch noch während der Monate Mai und Juni zur Wiederbesetzung offen sein. Daher empfiehlt der OeAD die Möglichkeit einer persönlichen Beratung.

Wie stehen die Vermittlungschancen OHNE ein abgeschlossenes Germanistik-Studium?
Da die OeAD-GmbH nur eine Vermittler-, jedoch keine Auswahltätigkeit durchführt, lassen sich hierzu keine allgemein gültigen Einschätzungen geben. Da die meisten Standorte für Lektorate an Deutschinstituten angesiedelt sind, ist das Interesse an Absolvent/innen dieser Studienrichtung im allgemeinen größer, aber einschlägige Qualifikationen in der Sprachvermittlung aus anderen philologischen Studienrichtungen können die Bewerbung positiv beeinflussen. In Russland oder der Ukraine kann ein Slawistikstudium von Vorteil sein. Darüber hinaus ist die Ausschreibung jedoch offen für Absolvent/innen geistes- und kulturwissenschaftlicher Studienrichtungen.

Welche Rolle spielen Staatsbürgerschaft und Studienort?
Aufgrund EU-weiter Richtlinien ist eine Bewerbung für nicht österreichische Staatsangehörige möglich, jedoch mit der Einschränkung, dass das Studium in Österreich absolviert sein muss und die Sprachbeherrschung kein Hindernis für die Aufgaben im Lektorat darstellt. Weiters ist zu beachten, dass die Gastuniversitäten hinsichtlich der Kooperation mit dem OeAD einschlägige Erwartungen hinsichtlich der österreichischen Kultur und der österreichischen Varietät der deutschen Sprache an Kandidaten bzw. Kandidatinnen für ein Lektorat haben.

Wie stehen die Vermittlungschancen für eine Universität, die derzeit nicht im Programm ist?
Die Aufnahme einer Universität in das Programm unterliegt einerseits einer Vereinbarung zwischen dem OeAD und dem jeweiligen Gastinstitut (dabei werden  u. a. die fachlichen Aufgaben und die finanziellen Leistungen definiert) und andererseits der Bewilligung durch das österreichische Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, das für die Standortfestlegung letztverantwortlich ist. Eine wunschgerechte Vermittlung an eine bestimmte Universität, die nicht im Programm ist, ist daher nicht möglich.

Ist eine Bewerbung nur für ein Land möglich oder auch für mehrere?
Eine Bewerbung ist für mehrere Länder möglich, u. U. lädt der OeAD Personen ein, sich für ein Zielland individuell zu bewerben, wenn sich eine spezifische Stellenbesetzung in diesem Gastland abzeichnet. Aufgrund der dichten Nachfrage nach Lektoratsstellen in romanischsprachigen Ländern wird dringend empfohlen, für Bewerbungen nach Frankreich, Spanien oder Italien Einschränkungen vorzunehmen, die aufgrund von Vorqualifikationen (Studienrichtung, Sprachkenntnisse u. a.) plausibel sind.

Wer sollte die Empfehlungsschreiben verfassen, welchen Datums sollen sie sein und welchen Richtlinien sind bei der Abfassung zu beachten?
Als Verfasser kommen prinzipiell Hochschullehrer/innen und Dienstvorgesetzte in Frage, die sich von Ihrer Persönlichkeit und von Ihren Studienerfolgen und von Ihrer Arbeit ein persönliches Bild machen konnten. Es wird dringend empfohlen, nur aktuelle Empfehlungsschreiben vorzulegen, da bei der Auswahlentscheidung an den ausländischen Universitäten erfahrungsgemäß diese persönliche Beschreibung mit Aktualitätswert von Bedeutung ist.

Muss ich zum Zeitpunkt der Bewerbung mein Studium bereits abgeschlossen haben bzw. bis wann muss der Abschluss nachgewiesen werden?
Sie müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung Ihr Studium noch nicht abgeschlossen haben, jedoch zum Zeitpunkt der Abreise bzw. des Tätigkeitsantritts (September/Oktober 2010).

Ist es möglich, sich sowohl für das Lektor/innen- als auch für das Assistent/innenprogramm zu bewerben?
Ja, das ist möglich. Die Vermittlungsvorgänge laufen unabhängig voneinander.

Ist die Vermittlung an eine Lektoratsstelle auch ohne Bewerbungsgespräch möglich?
Im Allgemeinen ist eine Vermittlung ohne die Qualifizierung im Vorauswahlgespräch nicht möglich. Sollte eine Anreise durch einen entfernten Auslandsaufenthalt nicht zumutbar sein, besteht die Möglichkeit eines Telefoninterviews. Bei der Vorlage der entsprechenden Bewerbung am Gastinstitut vermerkt der OeAD, dass die betreffende Kandidatin / der betreffende Kandidat das Vorauswahlverfahren durch ein Telefoninterview oder via Skype durchgeführt hat.

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